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Montag, 14. Januar 2013

GOOD MORNING BLUES live in Bischofswerda

... eines der besten Konzerte, die der Club im letzten Jahr gesehen hat. Wer nicht da war (und das waren nicht wenige), weiß gar nicht was er da verpasst hat. Blues ist mitnichten langweilig und öde, wenn man ihn so zu spielen weiß, wie Matej Ptaszek und seine Freunde. Ein Feuerwerk für die Sinne zum ersten Advent.






Sonntag, 18. November 2012

Massendefekt im Haus



Mit Erwartungen ist das immer so eine Sache: Sind sie groß, wird man meist enttäuscht und hat man keine, dann kommt’s meist noch viel besser als man es sich vorzustellen vermochte. Naja und deswegen war es ja vielleicht gar nicht so verkehrt, dass gestern sowohl Musiker als auch Crew vor Ort nicht so richtig wussten, wie man die Erwartungsfrage im Vorfeld beantworten konnte. MASSENDEFEKT und BENZIN kamen geradewegs auch Berlin, wo sie am Vorabend den Comet Club rockten. Rein optisch ist unsere beschauliche Kleinstadt so ziemlich das Gegenteil vom brodelnden Leben in der Metropole. Und so war es dann erstaunlich, dass alle Beteiligten zum Ende der Show feststellen mussten, dass Schiebock die Hauptstadt noch toppen konnte. 

Aber beginnen wir am Anfang und lassen somit MALMÖ nicht unerwähnt. Die vier Schweden mit den Rauschebärten legten voller Inbrunst los, spielten viele Coversongs ihrer deutschen Lieblingsband NGFO und konnten sich nach ihrer reichlichen halben Stunde Set der Tatsache gewiss sein, dass sie sich einige neue Fans erspielt haben dürften. Ihr solider Rock'n Roll skandinavischer Prägung kam gut an, und vielleicht gibst ja bald mal ein Wiedersehen mit den Jungs.

MALMÖ ...pic.by: Dicktator

MALMÖ ...pic.by: Dicktator
Ihnen folgten mit großer Lichtshow und viel Popappeal die Jungs von BENZIN aus Ulm. Mit ihren witzigen deutschen Texten hatten sie es etwas leichter als MALMÖ, die Masse zum Mitgehen zu bewegen, und sie verstanden es, ordentlich aufzuheizen für ihre Freunde von MASSEMNDEFEKT. 

BENZIN ...pic.by: Dicktator
BENZIN ...pic.by: Dicktator
Wegen eben jenen war aber der Großteil des Publikums von teilweise weither angereist. Selten habe ich die Frage, wo unsere Toiletten wären und wie man den Weg zur Bühne findet, lieber beantwortet. MASSENDEFEKT haben eine unglaubliche Fanbase, und mit viel Spielfreude dankten sie dieser die Treue, die sie auch nach Bischofswerda führte. Mit famosen Cover-Medleys der steilsten Partyhits der 90er im Punkrockgewand konnten sie zumal auch noch alle erst skeptischen, zufälligen Zaungäste, die mit der Band bis gestern noch nix anfangen konnten, voll in ihren Bann ziehen, oder wie GT500-Gitarrero André so schön sagte: "Die Jungs sind ganz schön Fußball, und Fußball ist geil!". Alles in Allem ein gelungener Abend, den wir gerne nächstes Jahr wiederholen möchten. Vielleicht seid Ihr ja wieder alle am Start und bringt noch ein paar Freunde mit, denn das ist Musik für jeden, der rockige Gitarren zu schätzen weiß.  

MASSENDEFEKT ...pic.by: Dicktator
MASSENDEFEKT ...pic.by: Dicktator
MASSENDEFEKT ...pic.by: Dicktator

Mittwoch, 3. Oktober 2012

Son Of A Bastard Tour 2012

... letzte Woche tobte der Punkrock im Club. Und weil ein zertifizierter Punkrock-Sekretär mit an Bord des Sunny Bastards Nightliners weilte, gibts ne ganze Photostrecke. Besten Dank dafür und für die großartige Show an alle Beteiligten!
GUMBLES live im Eastclub - Samstag 28.09.2012 - pic.by: www.facebook.com/PunkrockSecretarysPictures

...den Rest gibt es HIER >>>

Sonntag, 30. September 2012

Eric Fish & Friends live im Club - 22.09.2012

... schön wars, wie immer wenn Eric bei uns zu Gast ist. Drei Stunden Konzert zeugten von ungeheurer Spielfreude, die Ihr auch sehr zu würdigen wußtet. Ein Abend mit großartigem Ambiente und erstklassiger Musik.


Montag, 10. September 2012

Morbide Festspiele 2012


Letztes Wochenende lebte der Metal mal wieder für zwei Tage so richtig auf. Was mittlerweile vielerorts zu einem durchkommerzialisierten Geschäft geworden ist, konnte vor allem am Samstag mal wieder in guter Oldschool-Manier genossen werden. Ganze dreizehn Bands gaben sich die Klinke in die Hand. Am Freitag konnten in erster Linie unsere lokalen Newcomer von SEPULTURE OF SILENCE und OBLIVIAN punkten, und das nicht zuletzt, weil auch da schon genug Fans des Festes ein sehr undergroundiges Lineup abfeierten. Dass dann der Samstag mit der Eastclub-Hausband PRO PAIN im Reigen ein volles Haus mit sich bringen würde, war eigentlich vorher schon ausgemachte Sache. Und so kam es dann auch, wenngleich rein musikalisch wohl eher ihre Tourbegleiter von HEMLOCK der Gewinner waren, und das vor allem auch beim Publikum. Mächtig waren auch BEGGING FOR INCEST, die zu zweit auf der Bühne einen wahren Soundtornado entfachten, und natürlich VILE, mit ihrem tonnenschweren Todesmetall. Aber an sich ist es unfair, hier einzelne Bands aus der Runde heraus zu heben, denn es gab wirklich keinen Ausfaller, abgesehen von den Vieren, die halt am Ende wirklich aus unterschiedlichsten Gründen (Krankheit/Visums- und Logistikprobleme) ausfielen.  Das Treiben drum herum hatte den Charakter eines großen Klassentreffens aller altbekannten Gesichter der Szene im weiten Umkreis. Und weil uns auch der Wettergott hold war, konnte man die lauen Spätsommernächte mit viel Smalltalk, Bier und Spaß auch draußen verleben, wo unser Freunde von der Fabrika Doubice den wohl besten und unterhaltsamsten (vll. mal abgesehen vom Kotzekocher aufm Nukstock) Grill- und Catering Stand ever am Start hatten. Ihr tschechischer Obstbrand sorgte für Stimmung und das Essen war wirklich lecker!
Und weil es wieder einmal so  viel Spaß gemacht hat, das Morbide Fest, soll es 2013 natürlich auch eine fünfzehnte Auflage des Ganzen geben. Die ersten Bands haben sich schon angekündigt, einen Termin finden wir sicher in den nächsten Wochen und dann heißt es „Adlerauge sei Wachsam und achte auf Infos!“. Hier habt ihr noch die paar wenigen Bilder, die den Zubrowka-Rausch halbwegs unverwackelt überlebt haben. Solltet ihr auch Fotos gemacht haben und die hier gern sehen wollen, dann her damit! Ansonsten bis nächstes Jahr dann! Nasdrovje!  

INGURGITATE live on stage
... Zibi partied to hard
PRION live on stage
Der Metal-Supermarkt in der frisch restaurierten Lounge
der Herr der Kochtöpfe und Hüter der Kartoffelsuppe - Goat ov DD
Bildunterschrift hinzufügen
PRION live on stage
Vom Angebot des Rotten Roll Standes förmlich erschlagen
PRO PAIN live on stage
... ohne dem hier geht gar nichts!
Die mächtigen VILE live on stage!
Meet and Great mit PRO PAIN und HEMLOCK am Merch

Freitag, 31. August 2012

Sommer 2012


Seit Mai herrscht hier Funkstille, die es nun endlich mal zu beenden gilt. Irgendwie kam alles zusammen: Schreibblockade, mordsmäßig viel Arbeit und dann lag die Kamera für ein paar Beweisfotos immer dann wenn sie gefragt gewesen wären zu Hause im Schieber. Somit  werden wohl die letzten Veranstaltungen wietestgehend undokumentiert bleiben, es sei denn, jemand von Euch möchte unbedingt ein paar seiner gelungenen Schnappschüsse hier sehen, dann einfach her damit. Generell gilt, dass ich immer gerne auch Eure Filmchen und Fotos hier mit veröffentliche, wenn sie einen Eindruck vom Geschehen rüber bringen, denn:  Das ist hier kein Snapscouts-Party-Foto-Tempel sondern der East-Blog. 

Vielleicht hier mal ein paar Erinnerungen meinerseits an die letzten Wochen: Dem Lächle Biber folgte noch eine wirklich schöne Hardcore-Party mit FINAL PRAYER zu Pfingstsonntag,  ein gelungener Abend, den um ein Haar unsere Freunde von der Polizei schon nach dem Soundcheck abgebrochen hätte. Aber das Ganze konnte konstruktiv ausdiskutiert werden, und am Ende war es ein Fest für alle Beteiligten. Der Ball Royal im Barockschloss war dann wohl der erste in einer langen Reihe, bei dem das Wetter mal passte, was aber heuer leider nicht allzu viele zum Kommen bewegen konnte. Alle Anwesenden hatten aber ihren Spaß mit einer bestens aufgelegten Liveband und Mark Machulle an den Plattentellern. Na und dann das Badest am 30. Juni im Stadtbad. 26 Grad Wassertemperatur, 25 Grad Außentemperatur – wohl gemerkt um Mitternacht – wenn das mal nicht tropisch war. Petrus meinte es gut – mit uns, Euch und auch mit dem Ordnungsamt, denn bis zwei lief die Genehmigung und Punkt zwei brach das Gewitter los und fegte das Bad leer. Bis dahin wurde jedoch ausgelassen gefeiert, getanzt und vor allem geschwommen – schön war‘s! 

Und dann kam der Sommergarten. Mit einer Träne im Knopfloch erinnere ich mich an selige Eastclub-Biergartenzeiten mit den Hängestühlen auf der Terrasse, Swimmingpool, DJ-Tipi sowie viel Sand und Grünzeug – fast ein wenig Bar 25 in Schiebock. Lange ist‘s her, schön wäre es aber, das mal wieder zu haben. Dafür müsste man einfach mal loslegen, und das taten wir heuer. Aller Anfang ist schwer und sicher war nicht alles gelungen, was wir probierten, aber nun gibt’s halt ein paar Erfahrungswerte, mit denen sich nächstes Jahr dann arbeiten lässt. Los ging’s am 13. und 14. Juli mit einem Doppelpack. Uns beehrte die wundervolle Band CHINA SHOP BULL aus London, die ein ganzes Wochenende in der Stadt verbrachte. Freitag spielten sie im Club vor spärlichem Publikum – jaja, das mit dem zeitig erscheinenden Publikum war ein großes Problem – und schlossen noch viele Freundschaften, so dass sie gleich noch eine Tag bei uns dran hingen und eine private Geburtstagsparty mit einer Show beglückten, was der Jubilar und seine Gäste wohl sobald nicht vergessen werden.  Die Jungs werden wir nächstes Jahr garantiert wieder bei uns begrüßen, denn mit ihnen konnte man großartig feiern. Am Samstag rockte DJ Mac in gewohnter Manier sein Publikum und das zeigte Steherqualitäten.
Der dritte Akt am 28. Juli litt unter viel Konkurrenzdruck anderer Veranstalter, den gerade begonnenen Ferien und Super-Sommerwetter, welches nicht grade zum Indoortanz einlud. Aber auch der Abend war nicht so schlecht besucht. Ausgelassen wurden dann zwei Wochen später wieder die Hits von Smoking Joe betanzt, und die Wunschdisko zum Abschluss am 25. August war dann eine lustige Party für wirklich alle Geschmäcker. Es freut mich, dass die Idee vom ungezwungenen Feiern auf Interesse stößt. Daran werden wir in Zukunft weiter arbeiten, denn wer braucht denn all das teure Technikgewitter nebst namhafter DJs im Bierzelt aufm Badparkplatz für teuren Eintritt, wenn man eigentlich nur mit den Kumpels einen trinken gehen wollte?

Etwas kurz kam das reine Konzertgeschäft. Das bestreiten im Sommer traditionell die Festivals des Landes. Das Fernsehen überträgt ja mittlerweile fast alles live, was irgendwie nach Openair riecht, verschweigt aber, dass auch heuer wieder aufgrund überhöhter Kosten und Gagen sowie des unberechenbaren Wetters wegen einige Platzhirsche das Feld räumen mussten. In dem Harakiri-Zirkus der Traumgagen ist kein Platz mehr für Wochenendshows in Clubs, weswegen es schon erstaunlich war, dass ausgerechnet Jamy Jasta, seines Zeichens Frontmann von HATEBREED und KINGDOM OF SORROW dann doch an einem Samstag im Eastclub halt machte. Die Show war ja wohl mal eine echte Werbung für ehrlichen Rock’n Roll und den Eastclub als Live-Laden generell. Am Ende waren alle unglaublich beeindruckt vom gerade erlebten. Eine Hardcore-Show der Extraklasse, bei dem es auch sämtliche HATEBREED-Hits zu hören gab, eine unglaublich gut aufgelegte Band mit viel Druck dahinter und erstklassigen Support der Locals von SUFFER SURVIVE und THE STORM. Hier mal zwei Bildchen, für alle jene, die es nicht wahr haben wollen, dass Mister Jasta tatsächlich in der Stadt war. 




Neben den Veranstaltungen haben wir uns mal wieder eine Baustelle aufgerissen. Unser Sofa-Zimmer heruntergerockt zu nennen, war fast schon eine maßlose Untertreibung. Abgerissene Heizkörper,  zerschundene Wände und abgeplatzter Putz, sowie die folgen mehrerer Wasserschäden raubten dem Raum jeglichen Charme. Also wurde kurzerhand der Urlaub auf später verschoben und der Sommer genutzt, um was zu tun. Noch bauen wir, der Putz ist fast wieder dran, bzw. da, wo es so sein soll, nun auch ab, Farbe kommt neue Woche und die Heizkörper dann wohl erst nach dem Morbiden wieder rein – mal sehn was wir in den nächsten Tagen noch schaffen. 

Stand letzte Woche

Stand heute

Montag, 19. März 2012

OBSCURA live at Eastclub


Gut, technischer Death Metal ist sicher Geschmackssache, aber dennoch sehenswert, wenn man handwerkliches Geschick zu schätzen weiß. So gesehen war das Konzert von OBSCURA, SPAWN OF POSSESSION, GOROD und EXIVIOUS am 17 März im Eastclub eigentlich der perfekte Anschauungsunterricht für alle angehenden Gitarrengötter und Drum-Fanatiker. Wer TEXTURES und CYNIC kennt, der konnte sicher schon erahnen, was ihn mit EXIVIOUS, der neuen Band von Ex-Musikern besagter Formationen, erwarten könnte. Aber die Vier zeigten sich dann doch noch progressiver als erwartet und läuteten den Abend mit einer halben Stunde astreinem Fusion-Jazz mit Metal-Touch ein. Einen solchen Sound vernahm man bislang auch noch nie in Bischofswerda - Respekt! GOROD aus Frankreich boten dann modernen Death Metal auf allerhöchstem technischem Niveau und trugen diesen mit viel Charme und Spielfreude vor, was ihnen das Publikum auch mit viel Applaus und „Zugabe!“-Rufen dankte. Überhabt war der Abend recht ordentlich besucht, dafür dass man erst schon vermutetet, dass die Zielgruppe für derlei Sound wohl eher vor der heimischen Anlage oder im Probenraum dazu abgeht, als dass man sich auf ein Konzert bewegt. Schön auch, dass man doch viele bekannte Gesichter lokaler Metalbands antraf und sogar aus Tschechien und Polen war eine Handvoll Unentwegte angereist. Letztere vor allem wegen SPAWN OF POSSESSION, den Schweden, die schon seit vielen Jahren die Maßstäbe in Sachen technischen Death Metal hier in Europa setzen. Den flinken Fingern ihres Bassisten zu folgen war schier unmöglich - Wahnwitz in Perfektion. Ihnen folgte nach langer Umbau-Pause dann OBSCURA, auf die alle gewartet haben. Das Quartett aus München spielte viele Stücke ihrer nagelneuen Platte und stieß auf fiel Begeisterung ob ihrer ersten Headliner Show in Sachsen, nachdem sie die Jahre zuvor immer nur im Tross großer Festivaltouren den Landstrich streiften, und da nur beschränkt die Möglichkeit hatten, ihr Können zu beweisen. Hier gab’s das volle Brett inklusive unglaublichem Drumsolo von  Hannes Grossmann, ihrem Schlagzeuger, der nicht umsonst einer der besten Metal-Drummer weltweit ist. 
Alles in allem ein rundum gelungener Abend mit vielen netten Leuten, sehr gutem Sound und viel Atmosphäre. Dank gilt nochmal allen Gästen, den Bands und der wirklich relaxten Tourcrew.Hoer noch ein paar wenige Bilder:
SPAWN OF POSSESSION

OBSCURA

OBSCURA

OBSCURA